Stellungnahmen der GEBF zu aktuellen Themen

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Gemeinsame Stellungnahme der GEBF und AEPF

März 2026

  • Empfehlungen zur Umsetzung von Open Science in der Empirischen Bildungsforschung – 

 

Die vorliegende gemeinsame Stellungnahme der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung
(GEBF) und der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) gibt Empfehlungen
zur Umsetzung von Open Science in der angewandten, quantitativ orientierten Empirischen
Bildungsforschung (EBF). Sie erläutert Grundlagen und Prinzipien von Open Science, diskutiert
damit verbundene Chancen und Herausforderungen und liefert konkrete Empfehlungen für die
Umsetzung durch individuelle Forschende sowie für Hochschulen und Forschungsinstitutionen.
Dabei wird die Vielfalt unterschiedlicher disziplinärer Perspektiven und Forschungszugänge
explizit anerkannt und gewürdigt. Gleichzeitig vertritt diese Stellungnahme die Auffassung, dass
ein Kern wissenschaftlicher Prinzipien existiert, die offene und transparente Forschung
kennzeichnen (DFG, 2019; 2022), und die deshalb als Minimalstandards gelten können, an denen
sich alle Forschenden und Forschungseinrichtungen in der EBF orientieren sollten. Darüber hinaus
werden Open-Science-Praktiken aufgezeigt, für deren Umsetzung es gute Gründe gibt, die jedoch
über diesen Kern hinausgehen. Ihre Umsetzung ist zwar empfehlenswert, wird aber in dieser
Stellungnahme nicht als verbindlicher Standard für die Empirische Bildungsforschung betrachtet.

 

 

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Empfehlungen zur Umsetzung von Open Science in der Empirischen Bildungsforschung
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Hier geht es zur Stellungnahme:

 

 

 

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GEBF-Positionspapier 

Oktober 2025                                             

  • Den Zugang zu Schulen und Daten aus Schulerhebungen für die Empirische Bildungsforschung verbessern

Positionspapier der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) – „Den Zugang zu Schulen und Daten aus Schulerhebungen für die Empirische Bildungsforschung verbessern“

 

Daten aus Schulerhebungen sind essenziell für die empirische Bildungsforschung, gleichzeitig mangelt es an den Schulen zunehmend an Teilnahmebereitschaft. Die Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) hat daher ein Positionspapier mit drei Leitlinien für Mitglieder der Fachgesellschaft veröffentlicht. Die Empfehlungen: Schulen als Partnerinnen im Forschungsprozess verstehen, Zugang zu und Nutzung von vorhandenen Forschungsdaten stärken und Genehmigungsverfahren professionell handhaben.

 

Immer weniger Schulleitungen, Lehrkräfte, weiteres pädagogisches Personal, Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern nehmen in den letzten Jahren an wissenschaftlichen Studien teil. Dabei bilden die im Schulkontext erhobenen Daten für Mitglieder der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung eine wesentliche Grundlage für ihre Forschung und damit auch für die Genese empirischer Evidenz. Eine 2023 vom Vorstand der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung eingerichtete Arbeitsgruppe hat die gegenwärtige Situation analysiert, mögliche Ursachen für eine sinkende Teilnahmebereitschaft schulischer Akteurinnen und Akteure ausgemacht und Handlungsoptionen für die Empirische Bildungsforschung sowie abgeleitete Arbeitsprinzipien für Mitglieder der Fachgesellschaft herausgearbeitet. Das vom Vorstand der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung beschlossene Positionspapier dient als interne Leitlinie der Fachgesellschaft. Es stellt auch eine Grundlage für den Austausch mit anderen Fachgesellschaften, wissenschaftsnahen Gremien und politisch-administrativen Stakeholdern dar.

 

Das Positionspapier „Den Zugang zu Schulen und Daten aus Schulerhebungen für die Empirische Bildungsforschung verbessern“ umfasst drei Leitlinien:

Ø    Schulen als Partnerinnen im Forschungsprozess verstehen: Die erste Leitlinie sieht für die empirische Bildungsforschung drei Bedarfe in der Arbeit mit und an Schulen: (1) Fokus auf wechselseitigen Mehrwert sowie die Nützlichkeit von Datenerhebungen und datenbasierten Befunden für Wissenschaft und Schule, (2) transparente und klare Kommunikation über die Studie und die damit verbundenen Datenerhebungen durch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie (3) eine ökonomische und mit dem Schulalltag abgestimmte Durchführung von Datenerhebungen.

Ø    Zugang zu und Nutzung von vorhandenen Forschungsdaten stärken: Die zweite Leitlinie empfiehlt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der empirischen Bildungsforschung (1) Sekundärdaten (noch) stärker zu nutzen, (2) das Teilen von Forschungsdaten zu honorieren und die damit verbundenen Vorteile zu sehen, (3) sorgsam zu prüfen, ob Forschungsfragen mit vorhandenen oder auch außerhalb des Schulkontextes zu erhebenden Daten zu beantworten sind, (4) das für die empirische Bildungsforschung nutzbare Datenangebot zu erweitern und (5) ethisch-rechtliche Unsicherheiten sowie Auflagen zu minimieren.

Ø    Professionelle Handhabung von Genehmigungsverfahren: Die dritte Leitlinie setzt den Fokus auf die notwendige Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Bedarfen, Logiken und Verantwortlichkeiten der bei den Kultusministerien die Studienvorhaben prüfenden Stellen. Dies ermöglicht eine effiziente Gestaltung (1) der inhaltlichen Befassung und (2) der datenschutzrechtlichen Prüfung der eingereichten Unterlagen für alle Beteiligten.

In die Erstellung des Positionspapiers und die Formulierung der Leitlinien sind die Ergebnisse von zwei von der Arbeitsgruppe im Frühjahr 2024 durchgeführten Befragungen der Mitglieder der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung zu den Erhebungs- und Forschungspraktiken im schulischen Kontext eingeflossen. Ebenso berücksichtigt wurden die Ergebnisse einer Podiumsdiskussion und eines World Cafés im Rahmen der Jahrestagungen der GEBF in den Jahren 2024 und 2025.

 

Das Positionspapier wurde vom Vorstand der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung am 11. Juli 2025 einstimmig angenommen.

 

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GEBF-STELLUNGNAHME

  • Alternative Qualifikationswege für Lehrkräfte ohne traditionelles Lehramtsstudium in Zeiten des Lehrkräftemangels

 

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PRESSESPIEGEL  zur GEBF-Stellungnahme: hier

 

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24.07.2023

 

PRESSEMELDUNG der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF):

 

Alternative Qualifikationswege für Lehrkräfte ohne traditionelles Lehramtsstudium in Zeiten des Lehrkräftemangels

 

Die Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) hat eine Stellungnahme zu alternativen Wegen zum Beruf der Lehrkraft verfasst, die seit mehreren Jahren in vielen Bundesländern eingeführt wurden, um dem Lehrkräftemangel zu begegnen. Diese alternativen Qualifikationswege sind mittlerweile keine „Notlösungen“ mehr, sondern verfestigen sich und haben angesichts der steigenden Zahl an Teilnehmenden Auswirkungen auf das gesamte System der Lehrkräftebildung.

Für die meisten dieser Maßnahmen lässt sich feststellen, dass sie a) keine Anbindung an Hochschulen haben und ihnen b) eine explizite wissenschaftliche Orientierung fehlt. Das damit verbundene Unterlaufen etablierter Qualifikationsstandards scheint uns spezifisch für den Beruf der Lehrkraft zu sein. Trotz des teils großen Mangels an qualifizierten Personen gibt es beispielsweise keine vergleichbaren alternativen Qualifikationsprogramme für Mediziner:innen oder Ingenieur:innen. Vermutlich träfen solche Programme auch auf wenig gesell­­­schaftliche Akzeptanz.

Unter Berücksichtigung der vorliegenden empirischen Forschung zur Lehrkräftebildung fordert die GEBF, dass alle Lehrpersonen, die an Schulen unterrichten, die gleichen wissenschaftlichen Qualifikationen besitzen. Aus diesem Grund müssen die alternativen Qualifikationswege in Zusammenarbeit mit Hochschulen angeboten werden.

Basierend auf Modellversuchen skizzieren wir dazu einen Vorschlag für einen Quereinstiegsmaster.

Lehrkräften, die nach alternativen Modellen ausgebildet wurden, müssen im weiteren Verlauf ihrer Berufstätigkeit gezielt Fort- und Weiterbildungen angeboten werden, um die professionellen Kompetenzen im Sinne der Standards für die Lehrkräftebildung aufzubauen. Auch in diese Programme sind Hochschulen einzubinden.  

Alternative Qualifikationswege ins Lehramt sind noch unzureichend überprüft und müssen den Beweis erbringen, dass ihre Absolvent:innen zumindest mittelfristig vergleichbare professionelle Kompetenzen erwerben wie traditionell ausgebildete. Dafür braucht es systematische empirische Begleitung und Evaluation. Aus einer solchen wissenschaftlichen Begleitung können auch neue Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welche Qualifikationselemente effektiv und attraktiv sind. Sie tragen damit zur Bekämpfung des Lehrkräftemangels bei und können langfristig positive Impulse für das Bildungssystem setzen.

 

STELLUNGNAHME

  • Alternative Qualifikationswege für Lehrkräfte ohne traditionelles Lehramtsstudium in Zeiten des Lehrkräftemangels

 

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PRESSESPIEGEL zur GEBF-Stellungnahme finden SIe hier

 

 

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  • GEBF Forschungsdatenmanagement

 

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  • Zur Situation der Kinder und Jugendlichen während der Coronakrise
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  • Für eine kontrollierte Öffnung der Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen im Vorschul- und Schulalter
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Kontrollierte Öffnung von Einrichtungen.
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